Was ist der Belief Code
Der Belief Code Der Belief Code ist eine elegante und umfassende Methode, um falsche oder blockierende Überzeugungen und innere Systeme zu identifizieren und zu lösen.
Der Belief Code entstand 1998 in San Diego, als Nelson Bradley fragte, ob manche Menschen unbewusst krank oder übergewichtig programmiert seien. Aus dieser Inspiration heraus entwickelte sich die erste Version des Belief Codes durch Erfahrung, Studium, Gebet und Übungen – basierend auf Intuition.
Unsere Gedanken und Glaubenssätze wirken wie innere Programme. Sie sagen uns oft unbewusst, was möglich ist – oder nicht. Diese Muster können negative Schleifen erzeugen, die sich in Stress, Beschwerden oder Belastungen äußern. „Belief Code“ bezeichnet die Muster, Geschichten und Überzeugungen, die in uns gespeichert sind und unser Verhalten steuern. Eine Überzeugung ist eine subjektive Ansicht, die wir als wahr oder falsch speichern. Sie wirkt wie ein Filter, durch den wir unser Leben erleben. Überzeugungen spiegeln daher unsere Realität wider. Sie formen Erwartungen – Annahmen darüber, wie sich unsere Umwelt verhalten soll. Sie beeinflussen unsere Wahrnehmung und das, was wir zu sehen erwarten. Wenn wir diese Filter lösen, ist es, als würden wir einem Pferd die Scheuklappen entfernen. Plötzlich erkennen wir Dinge, die schon immer neben uns lagen.
Überzeugungssysteme sind meist unbewusst. Wir erkennen nur einige davon, während die meisten im Unterbewusstsein verborgen sind.
Drei Wege, Überzeugungen zu entwickeln
1. Überzeugungen entstehen durch unsere Erfahrungen. Wir interpretieren Ereignisse wie "hey, das ist passiert. deshalb muss es wahr sein" und bauen daraus Überzeugungen auf, um einen sicheren Raum für uns zu schaffen – allerdings oft verzerrt durch bestehende Überzeugungssysteme und fehlerhaftes Denken.
2. Suggestionen bestehen aus Überzeugungen und Werten, die in unser Unterbewusstsein eindringen, ohne kritisches hinterfragt zu werden. Sie entstehen in den ersten sieben Lebensjahren als Teil der Erziehung. In einer Zeit in der wir Kultur, Eltern, Normen absorbieren und übernehmen.
3. Überzeugungen können, wie bei eingeschlossenen Emotionen, vererbt werden.
Das Ziel einer Belief Code Sitzung liegt in einer freieren, authentischeren Lebensweise, mit weniger innerem Widerstand und mehr Wohlbefinden, mehr Energie und Lebensfreude.
Wie gestaltet sich ein einfaches Überzeugungssystem
Es besteht aus Programmen und Überzeugungen, einer Hierarchie von der unterbewussten Ebene bis zu einer offensichtlicheren bewussten Ebene.
Je höher in der Hierarchie desto mehr bekommt man auf einer bewussten Ebene Bezug dazu. Wir vergleichen dies gerne mit einer Baumstruktur, welcher sich gliedert in
• Programme -> Blätterwerk des Baumes und Äste
• Überzeugungen -> Stamm
• Kernüberzeugung -> Wurzelstruktur
• Kernidentität ->Boden
Das negative Programm
Negative Programme sind das Ergebnis des gesamten Systems, das negative automatische Gedanken produziert. Sie sind der am leichtesten wahrzunehmender Teil des falschen Belief Systems und können als negative Selbstgespräche und negatives Geschwätz im Kopf erkannt werden.
Die limitierende Überzeugung
Bei der Frage warum das Glaubenssystem existiert, wird man feststellen, dass die einschränkende Überzeugung im Mittelpunkt steht. Diese Überzeugung ist wahrscheinlich etwas, das wir über uns selbst oder die Welt glauben.
Das sind unsere Überzeugungen oder unsere limitierenden Überzeugungen in der negativen Form. Überzeugungen sind machtvoller als die Programme Sie sind weniger offensichtlich und uns weiter vom bewussten Erkennen entfernt.
Die falsche Kernüberzeugung
Wenn ein negativer Glaube durch andere Emotionen verstärkt und unterstützt wird, beginnt dieser Glaube zu wachsen und sogar zu weiteren Glaubenssätzen zu werden. Er breitet sich aus und verdichtet sich zu einem verworrenen Geflecht von Wurzeln, das zu unserem Glaubenssystem wird.
Diese sind wiederum mächtiger. Da ist das Gefühl von Stärke oder Macht, wenn sie in diese Ebene hinunter gehen. Sie sind weniger bewusst erkennbar. Das ist die ursprüngliche oder erste Überzeugung in einem Überzeugungssystem. Es ist "das Original". Es war der erste Teil dieses Überzeugungssystems, der gepflanzt wurde. Es war die Saat, die in den Boden kam und aus ihm wuchs dieser Baum.
Die falsche Kernidentität
Eine fehlerhafte Kernidentität ist die Ursprungsgeschichte des Glaubens. Diese Überzeugungen entstehen oft schon in der Kindheit, wenn wir die Ideen um uns herum unhinterfragt übernehmen. Sie werden so eng mit unserer Identität verbunden, dass wir sie nicht mehr erkennen können.
Sie besteht aus eine Reihe Überzeugungen und Werten, die zum eigenen Charakter wurden – als Teil der Erziehung. Er stammt aus der Zeit vor dem Alter von 7 Jahren. In einer Zeit in der wir Kultur, Eltern, Normen einfach übernommen haben. All diese verschiedenen Dinge fliessen in die Kernidentität und wirklich in die Persönlichkeit ein. In der untersten Ebene des Bodens.
Dies ist der erste Filter den wir durchlaufen, um alles, wirklich alles andere festzulegen. Es bestimmt unsere Persönlichkeit, unsere Gedanken und unsere Entscheidungen und Handlungen als Erwachsener. Hier auf der untersten Ebene sind diese am wenigsten nachvollziehbar für die bewusste Erkennung.